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Italien – Umbrien

Anbaugebiet Umbrien
Die vergleichsweise kleine Region um die Hauptstadt Perugia liegt nördlich von Rom im Herzen Italiens. Die Rebfläche beträgt knappe 16.000 Hektar und ist mit bescheidenen 2 Prozent Anteil an der gesamt-italienischen Weinerzeugung beteiligt. Weinbau gab es in Umbrien auf beiden Seiten des Tiber schon vor den Römern zur Zeit der Etrusker. Archäologische Funde und über 3000 Jahre alte, in die Vulkanfelsen getriebene Keller sind dafür historische Zeugen. Sowohl von der Landschaft als auch von den Klima- und Bodenverhältnissen ist das Gebiet der westlich angrenzenden Region Toskana sehr ähnlich. Die kalten Monate sind regenreich, die Sommer sind sonnig und durch Wind gekühlt. Viele Weingärten haben kalkreichen Lehm- und Sandböden. Es dominieren die roten Rebsorten Sagrantino, Sangiovese, Ciliegiolo, Canaiolo und Montepulciano, sowie die weißen Grechetto, Trebbiano und Verdello. Der berühmte schon seit Jahrhunderten produzierte weiße Orvieto macht rund zwei Drittel der DOC-Produktions-Menge aus. Zu den Top-Erzeugern zählen Arnaldo Caprai, Colpetrone und Lungarotti. Ein echter Geheimtipp ist das noch junge Weingut La Madeleine des ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten Massimo d'Alema. Hier entstehen große, reinsortige Cabernet Franc, für die man in dieser Qualität in Frankreich unserer Ansicht nach ein vielfaches zahlen müsste.
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