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Italien – Südtirol

Anbaugebiet Südtirol
Die Südtiroler Alpen sind die nördlichste Weinregion Italiens und mit gerade mal 5.300 Hektar Rebfläche eines der kleinsten Gebiete. Vielfalt ist jedoch keine Frage der Größe. Auch wenn Südtirol natürlich zu Italien gehört, ist es Eigenständig, wie wohl keine andere Region des Landes, was sich nicht nur in der Sprache, sondern auch in den Weinen wiederspiegelt. Im Alto Adige werden etwa 20 Rebsorten angebaut, darunter auch nur in Südtirol vorkommende Sorten wie Vernatsch oder Lagrein. Mitten in den Alpen gelegen, zählt Südtirol ganz sicher zu den schönsten Naturregionen Europas. Aufgrund seiner durch Gebirgsketten abgeschirmten Lage sind die fruchtbaren Täler vor nördlicher Kaltluft und Feuchtluftmassen aus dem Mittelmeerraum geschützt. Die relative Sonnenscheindauer in Südtirol ist mit 55?60 % beachtlich hoch. Somit ideale Bedingungen für den Weinbau, der auch in Südtirol eine lange Tradition besitzt, bis in die 80er Jahre aber meist nur mit einfachen Trinkweinen in Verbindung gebracht wurde. Einer der Pioniere, die damals visionäre und nachhaltige An-strengungen unternahm, um dem Wein aus dem Alto Adige qualitativ auf die Sprünge zu helfen, war ganz sicher Alois Lageder. Die Genossenschafts-kellereien, die heute noch runde 70 Prozent der Weine stellen, zogen mit und liefern hervorragende Qualitätsweine, die mit der Massenware, für die Genossenschaften in anderen Ländern oft stehen, nichts mehr gemein haben. Die Dichte an DOC Weinen ist mit 98 Prozent dementsprechend hoch.
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